Geschenke sind zwar oft nicht dauerhafter Art, weil sie zum Beispiel konsumiert werden können. Doch gibt es auch eine ganze Reihe von Geschenken, die dauerhaft an ein bestimmtes Ereignis erinnern oder bestimmte Personen zeigen sollen. Da ist dann eine Widmung angemessen. Doch wie soll diese Widmung auf dem Geschenk angebracht werden, ohne dass einerseits das Geschenk verunstaltet wird und andererseits die Widmung verloren geht? Gravierte Geschenke sind in diesem Falle die Lösung.

Ein einfacher Fall: das Familienportrait im Zinnteller. Bringt man da einen Aufkleber an, darf man sicher sein, dass dieser irgend wann einmal verschwunden sein wird. Für diesen Fall ist Gravieren die Lösung. Die Namen der dargestellten Personen werden auf dem Zinnteller eingeritzt, und schon sind sie auf Dauer zu lesen.

Aber das wohl bekannteste gravierte Geschenk ist der Ring. Ein Ehering ohne Gravur? Nicht zu denken. Natürlich muss das Hochzeitsdatum und mindestens ein Name auf der Innenseite des Rings eingraviert werden. Ebenso natürlich auch auf dem Ring des Partners. Auch Verlobungsringe oder gar Freundschaftsringe können als gravierte Geschenke dienen. Durch die Gravur werden sie zu einem sehr persönlichen und einmaligen Geschenk.

Auch manche andere Geschenke sind als gravierte Geschenke wesentlich wertvoller. Natürlich kann man auch die Widmung nur eindrucken. Das geht bei allen Geschenken aus Papier wie etwa einem Fotokalender. Auch der Kugelschreiber oder der Füllfederhalter als ein Geschenk zu besonderem Anlass, beispielsweise zu einem Examen oder Berufsabschluss, kann bedruckt werden. Solch ein Druck kann jedoch mit der Zeit abgewischt werden. Nicht aber eine Gravur. Das gravierte Geschenk in der Form eines Kugelschreibers oder Füllfederhalters, einer Uhr oder einer Krawattennadel wird auch noch nach Jahrzehnten seine Widmung behalten und für den Beschenkten eine bleibende Erinnerung sein. Selbst wenn die Sichtbarkeit der Gravur noch durch eine Farbeinlage verstärkt wird und diese wie ein Aufdruck im Laufe der Zeit verblasst – die Gravur bleibt erhalten und so auch das gravierte Geschenk.

Übrigens haben manche Geschenke schon von sich aus eine Gravur. Solche gravierte Geschenke können Goldbarren und Schmuckstücke sein, die ja als Geschenke auch nicht zu verachten sind. Da zeigt die Gravur an, wie wertvoll das Geschenk ist. Wenn da 999 steht, ist es fast reines Gold, wenn es nur 585 heißt, dann ist noch recht viel minderwertiges Kupfer dabei.